Influenza Impfung
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Allgemeines
Die Influenza hat nichts mit der allgemeinen "Grippe" zu tun, wie oft
irrtümlich angenommen. Bei der "Grippe", wie man sie normalerweise in
der Bevölkerung versteht, handelt es sich um eine meist banale Infektion
durch Viren, die mit Fieber, Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit etc.
einhergeht. Sie unterscheidet sich deutlich von der Influenza, die mit
sehr hohem Fieber einhergeht und zu schweren Komplikationen führen
kann. Das Komplikationsrisiko besteht vor allem bei Personen über 65
Jahre und bei chronischen Krankheiten.
Die Influenzaimpfung wurde seit 2004 in den USA als Standardimpfung
in die offiziellen Impfempfehlungen für Kinder aufgenommen. Es bleibt
abzuwarten , wann die Impfempfehlung auch den deutschsprachigen Ländern
ausgesprochen wird.
Erreger
Erreger sind Influenza Viren, die jedes Jahr verschieden sind. Die
Viren besitzen Mechanismen, um ihre Oberfläche laufend zu
verändern(Oberflächenproteine). Dies ist der Grund, warum man auch
mehrmals Influenza haben kann.
Die echte Inluenza wird in drei Typen A, B und C eingeteilt..
Besonders die Typen A und B verursachen grössere Epidemien. Vom Typ A
gibt es zahlreiche Subtypen, die durch unterschiedliche Zusammensetzung
der beiden wichtigsten Virulenzfaktoren Hämagglitinin und Neuraminidase
gekennzeichnez sind.
Es erkranken in der Regel nur Personen, die schon leicht geschwächt
sind.
Krankheitsbild
Inkubationszeit ist je nach Influenzatyp zwischen wenigen Stunden und
1 Woche. Es kommt zu hohem Fieber(38 bis 41 °C), Muskel- und
Gliederschmerzen, Ohrenschmerzen, starke bohrende Kopfschmerzen,
Halsschmerzen und trockener Husten. Auch gastrointestinale Symptome,
also Durchfall und Erbrechen sind möglich.
Patienten mit Influenza können oft sogar die Uhrzeit nennen, zu der
die Krankheit ausbrach. Eine Grippe beginnt im Gegensatz allmählich, der
Zustand des Patienten verschlechtert sich meist langsam, und die
Symptome sind häufig geringer ausgeprägt.
Die Unterscheidung, ob es sich nun um eine echte Influenza oder "nur"
um eine Grippe handelt ist häufig schwer . Wer sich allein auf die
klinische Symptomatik verlässt, der erreicht gerade mal eine
Treffsicherheit von 30 bis 40 %.(www.medical-tribune.de)
Therapie
Schulmedizin:
Die Behandlung erfolgt symptomatisch und Gabe von antiviralen
Substanzen(Neuraminidasehemmer). Diese können jedoch den Verlauf nur um
1-2 Tage abkürzen und Komplikationen bei Hochrisikopatienten nicht
verhindern.(BAG:Empfehlungen zur Grippeprävention
August 2000) Die Gabe sollte ferner spätestens innerhalb von
48 Stunden, besser 24 Stunden erfolgen, ansonsten sind sie nicht sehr
effektiv.
Komplikationen
Häufigste Komplikation ist die Pneumonie, die meist als sekundäre
bakterielle Pneumonie durch Erreger wie Streptokokken, Pneumokokken,
Staphylococcus aureus oder Haemophilus influenzae auftritt. Primäre
Pneumonien durch Influenzaviren sind eher selten und treten vor allem
bei immungeschwächten Patienten auf.
Das hohe Fieber kann für ältere Patienten sehr kreislaufbelastend sein
und die Influenza erhöht bei Patienten mit atherosklerotischen
Vorerkrankungen das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle(Schlaganfall,
Myokarditis, Pneumonie Bei jedem Fünften schlägt die Influenza mit
Komplikationen zu, Medical Tribune Bericht)
Weiter können auftreten Mittelohrentzündung(Otitis media), vor allem
bei Kindern, Nasennebenhöhlenentzündungen und Bronchitis auftreten
Eine Immunität besteht nur für den durchgemachten Virustyp, im Jahr
darauf kann man ohne weiteres wieder erkranken
Influenza Impfung
Impfstoff
Influenzaviren werden auf Hühnereiern gezüchtet. Sie enthalten ferner
Polysorbat oder Thiomersal (Quecksilberverbindung)oder Formalin (je nach
Hersteller). Es besteht ein grosses allergisches Risiko durch
Hühnereiweiss-Reste im Impfserum.
Die Impfstoffe sind in der Regel trivalent: sie erhalten zwei Stämme von
Influenza A und einen Stamm von Influenza B. Die Zusammensetzung wird
jährlich im Frühjahr von der WHO bestimmt. Durch die Änderung der
Viruseigenschaften innerhalb eines halben Jahres können sich jedoch die
hergestellte Impfungen als völlig nutzlos erweisen.
Neben der Spritzimpfung wurden seit neuestem auch Impfungen in Form von
Nasensprays angeboten. Die wurden aber wegen erheblichen Nebenwirkungen
wieder vom Markt genommen. So kam es bei Anwendung des Impfstoffes
Nasaflu in der Schweiz zu 50 Fällen von vorübergehender Gesichtlähmung.
Zur Zeit wird die Sicherheit des Impfstoffes erneut überprüft.
Bei den Nasensprays handelt es sich um Lebendimpfungen, wobei die
Geimpften ihre ganze Umgebung hochgradig anstecken können. (Im
Beipackzettel des amerikanischen Nasenimpfsprays Flumist steht, man
solle den Kontakt mit Menschen meiden, deren Immunsystem geschwächt ist.
Laut dem CDC sind dies aber mehr als 60% aller Amerikaner!)
Impfstoffstammzusammensetzung 2007/2008
Stammzusammensetzung der Influenzaimpfstoffe für die Saison 2007/2008
gemäß der Empfehlungen der WHO und der Empfehlungen der europäischen
Kommission:
* ein A / Solomon Islands / 3 / 2006 (H1N1)-ähnlicher Virusstamm
(Reassortante IVR-145, abgeleitet von A / Solomon Islands / 3 / 2006)
* ein A / Wisconsin / 67 / 2005 (H3N2)-ähnlicher Virusstamm
(Reassortante NYMC-X-161B, abgeleitet von A / Wisconsin / 67 / 2005,
oder die Reassortante IVR-142, abgeleitet von A / Hiroshima / 52 / 2005,
ein A / Wisconsin / 67 / 2005 –ähnlicher Virusstamm)
* ein B / Malaysia / 2506 / 2004-ähnlicher Virusstamm
(B / Malaysia / 2506 / 2004)
Aufgeführt sind die derzeit zirkulierenden Stämme (kursiv) und die
Stämme/Reassortanten deren Antigene in den neuen Impfstoffen enthaltenen
sind (fett). Diese entsprechen in ihren antigenen Eigenschaften dem
jeweils empfohlenen Stamm. A und B bezeichnen die Virustypen, der
Ortsname bezieht sich auf den Ort der Virusisolierung; die erste Ziffer
gibt die Nummer des jeweils isolierten Stamms an, die zweite bezieht
sich auf das Isolierungsjahr. Mit H und N werden die beiden wichtigsten
Proteine der Virushülle Hämagglutinin und Neuraminidase abgekürzt, die
Ziffer dahinter bezeichnet den aktuellen Hämagglutinin- bzw.
Neuraminidase-Subtyp. Reassortanten sind Influenzavirus-Stämme, die in
ihrer Oberflächenstruktur den aktuellen Wildtypviren entsprechen, aber
besonders gute Wachstumseigenschaften in Hühnereiern aufweisen. (PEI )
Immunität
Problem ist die Vielzahl der Influenzaviren. Die Impfung deckte
früher meistens nur einen Virustyp ab. Mittlerweile gibt es aber auch
Impfstoffe mit einem Schutz gegen mehrere Influenza-Typen(meist zwei
Stämme gegen Influenza A und ein Stamm gegen Influenza B.
Das Center for Disease Control(CDC) behauptet, dass die Impfung nur etwa
30-40% der über 65jährigen schützt .Auch Kinder reagieren häufig nur
schwach auf die Impfung, weshalb empfohlen wird, diese innerhalb von 4
Wochen zu wiederholen.(CDC: Prevention and Control of Influenza-ACIP
Recommendations 1997, 46(RR-9): 1-26
Der Impfschutz lässt relativ schnell nach. Liegt die Impfung mehr als
drei Monate zurück, dann beträgt der Impfschutz eventuell schon weniger
als 50 %(Mit Tabletten gegen die Virusgrippe: Wer braucht den
Neuraminidase-Hemmer? Medical Tribune Bericht )
Man kann ausserdem trotz Impfung an der normalen "Grippe" erkranken. Die
Impfung schützt nicht vor der Erkrankung , die man im Volksmund mit dem
Namen "Grippe" bezeichnet, sondern wenn nur vor der Influenza.
Am Childrens Hospital of Pitsburgg wurde zwischen 1999 und 2001 eine
Studie mit 786 Kindern durchgeführt. Die eine Gruppe erhielt eine
Influezaimpfung , die andere ein Placebo. Die Häufigkeit der
Grippeerkrankung lag bei den Geimpften bei 3,6%, bei den ungeimpften bei
3,3%. 12,9% der Geimpften und 9,5% der Ungeimpften Kinder mussten mind.
einmal in Krankenhaus. Zudem gab es in der Impfgruppe drei
Nebenwirkungen, die als ernsthaft und "möglicherweise im Zusammenhang
mit der Impfung " standen. ( Hoberman A., et al, JAMA, 2003, 290:
1608-1616)
In einer 2-jährigen Studie mit ca. 1200 Teilnehmern in einem Ford
Autowerk in den USA wurde die Wirksamkeit der Influenzaimpfung
überprüft. Die Teilnehmer wurden während zwei Wintern untersucht (1997-8
und 1998-9), um die saisonale Variabilität der Influenza-Virulenz und
des Impfschutzes berücksichtigen zu können. In dieser Kohorte von
vorwiegend männlichen Mitarbeitern in der Automobilindustrie erwies sich
die Grippe-Impfung weder in einem Winter mit guter Übereinstimmung
zwischen Vakzineviren und verbreiteten Stämmen, noch in einem Winter mit
schlechter Übereinstimmung als kosteneffektive
Präventionsmassnahme(Effectiveness and Cost-Benefit of influenza
vaccination of healthy working adults – a randomized controlled trial.
Bridges, C.B. et. al. JAMA 2000; 284:1655-63 ):
| Ergebnis: alle
Respiratorischen Erkrankungen |
Impfung
|
Placebo
|
NNT* |
| Arztbesuche 1997-8 |
14.6% |
11.2% |
n.s. |
| Tage mit Beschwerden 1997-8 (pro
Person) |
3.7 |
3.2 |
n.s. |
| Krankmeldungen 1997-8 |
10.3% |
9.6% |
n.s. |
| |
|
|
|
| Arztbesuche 1998-9 |
7.0% |
8.4% |
n.s. |
| Tage mit Beschwerden 1998-9 (pro
Person) |
1.7 |
1.9 |
n.s. |
| Krankmeldungen 1998-9 |
9.2% |
11.7% |
40.5, p = 0.047 |
* Positive Zahl: Anzahl zu Impfende, um einen Tag Beschwerden zu
verhindern. n.s. = nicht signifikant
In Buch "Influenza" von Lange und Vogel wird die Wirksamkeit von
Grippeimpfstoffen in der Altersgruppe bis 5 Jahre mit 13,5% und in der
bis 10 Jahre mit 61% angegeben.
Nutzen von Grippeimpfungen für Senioren überschätzt
"Der Nutzen von Grippeimpfungen für ältere Menschen wird offensichtlich
deutlich überschätzt. Viele Ergebnisse von Studien werden laut einer
amerikanischen Untersuchung durch die Tatsache verfälscht, dass sich
relativ gesunde Senioren wesentlich eher impfen lassen als
gesundheitlich bereits geschwächte Menschen. (...)
In einem Kommentar in der Zeitschrift weist der Mediziner Paul Glezen
aus Houston darauf hin, dass die Durchimpfungsraten für Senioren in den
USA zwischen 1989 und 1997 von 30 auf 67 Prozent gestiegen seien.
Dennoch seien die Sterberate und die Zahl der Krankenhausbehandlungen in
dem Zeitraum nicht gesunken, sondern weiter gestiegen." (http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=10000082&sid=aWi7x_rtaF0g
)
Das Arzneitelegramm schrieb 2004 zur Influenza-Impfung(arznei-telegramm
2004;35;120-2):
1.Bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unter 65 Jahren ohne
Vorerkrankungen ist eine Reduktion der "ohnehin seltenen Komplikationen"
nicht belegt. Bei Erwachsenen läßt sich auch kein Einfluß auf die Anzahl
der Krankheitstage mit Arbeitsunfähigkeit nachweisen, in dieser Gruppe
schätzen die Autoren Komplikationen gar als "extrem selten" ein.
2.Bei Kindern lässt sich das Risiko einer Influenzaerkrankung zwar
verringern, Studien über eine Verminderung von schweren Verläufen,
Komplikationen oder gar Todesfällen liegen jedoch nicht vor.
3.Bei Patienten über 65 Jahren senkt die Influenzaimpfung das
Komplikations- und Sterblichkeitsrisiko - aufgrund der schlechten
Qualität der zugrunde liegenden Untersuchungen hält das arznei-telegramm
"eine systematische Überschätzung des wahren Effektes [für] möglich".
4.Speziell bei Asthmapatienten finden sich Hinweise auf eine
Verschlechterung der Lungenfunktion durch die Grippeschutzimpfung -
Beweise für einen Nutzen der Impfung für diese Patientengruppe
(besonders auch für asthmakranke Kinder) fehlen, entsprechende Studien
können keinen diesbezüglichen Effekt der Impfung nachweisen.
Auch Wissenschaftler der George Washington University äussern sich
kritisch zur Influenza-Impfung.
Nebenwirkungen, Impfkomplikationen und Impfschäden der Influenza
Impfung
Neben örtlichen Reaktionen an der Einstichstelle, kann es zu Fieber ,
Kopf- und Gliederschmerzen kommen. Da meist in der Influenzazeit geimpft
wird, besteht die Gefahr, dass während der Inkubationszeit geimpft wird
und es damit zu einem sehr schweren Verlauf kommen kann.
Verschiedene neurologische Erkrankungen, wie Optikusneuritis(Entzündung
des Sehnerves),Multiple Sklerose oder Transverse Myelitis(NAKAMURA N.
NEUROLOGIC COMPLICATIONS ASSOCIATED WITH INFLUENZA VACCINATION: TWO
ADULT CASES. INTERN MED. 2003 FEB;42(2):191-4 ) Brachialneuritis,
Guillain-Barré-Syndrom(das Gesamtrisiko, nach einer Grippeimpfung an
einem sog. Guillain-Barré-Syndrom (GBS) zu erkranken ist im Vergleich zu
einer dT-Impfung 4-fach, für eine schwere Verlaufsform des GBS sogar
8-fach erhöht (GEIER MR. INFLUENZA VACCINATION AND GUILLAIN BARRE
SYNDROME SMALL STAR, FILLED. CLIN IMMUNOL. 2003 MAY;107(2):116-21. ))
oder Hirnnervenlähmungen wurden in einem zeitlichen Zusammenhang mit der
Impfung beobachtet. (BAG:Empfehlungen zur Grippeprävention August 2000)
Weitere Nebenwirkungen sind:
* Sogenanntes Oculorespiratorisches Syndrom (ORS), bestehend aus
Augenrötung, Atembeschwerden oder Gesichtsschwellung verschiedener Dauer
(DE SERRES G. THE CLINICAL SPECTRUM OF THE OCULO-RESPIRATORY SYNDROME
AFTER INFLUENZA VACCINATION VACCINE. 2003 JUN 2;21(19-20):2354-61 ,
SCHEIFELE DW. OCULAR AND RESPIRATORY SYMPTOMS ATTRIBUTABLE TO
INACTIVATED SPLIT INFLUENZA VACCINE: EVIDENCE FROM A CONTROLLED TRIAL
INVOLVING ADULTS. CLIN INFECT DIS. 2003 APR 1;36(7):850-7. EPUB 2003 MAR
18 , SKOWRONSKI DM. OCULO-RESPIRATORY SYNDROME: A NEW INFLUENZA
VACCINE-ASSOCIATED ADVERSE EVENT? CLIN INFECT DIS. 2003 MAR
15;36(6):705-13. EPUB 2003 MAR 05 )
* Nierenentzündungen (YANAI-BERAR N. INFLUENZA VACCINATION INDUCED
LEUKOCYTOCLASTIC Vasculitis AND PAUCI-IMMUNE CRESCENTIC
Glomerulonephritis. CLIN NEPHROL. 2002 SEP;58(3):220-3.)
* Haemorrhagische Perikarditis (Herzbeutelentzündung) (GODREUIL S. ACUTE
HAEMORRHAGIC Pericarditis FOLLOWING INFLUENZA VACCINATION. PRESSE MED.
2003 FEB 15;32(6):258-9. )
* Sogenannte „Leukozytoklastische Vaskulitis“, eine autoaggressive
Gefäßentzündung, die sich an der Haut und den Nieren manifestiert und
vor allem ältere Impflinge betrifft – auch diese sind ja eine der
erklärten Zielgruppen der Grippeschutzimpfung (YANAI-BERAR N. INFLUENZA
VACCINATION INDUCED LEUKOCYTOCLASTIC Vasculitis AND PAUCI-IMMUNE
CRESCENTIC Glomerulonephritis. CLIN NEPHROL. 2002 SEP;58(3):220-3.)
* Pneumonitis (Lungenentzündung) nach Grippeschutzimpfung (JOHNSTON, SD.
PNEUMONITIS SECONDARY TO THE INFLUENZA VACCINE. POSTRGRAD MED J 1998
SEP; 74(875):541 - 2 ) -
Nach Buchwald verursacht jede 2. Impfung eine schwere "Grippe" (siehe
Buchwald: Impfen, das Geschäft mit der Angst S. 164)
Die Beipackzettel von zwei Influenzaimpfstoffen nennen folgende
Nebenwirkungen:
Lokalreaktionen (Rötungen, Schwellungen, Schmerzen).Allgemeinreaktionen
(z. B. Kopfschmerzen, Temperaturerhöhung, Krankheitsgefühl). Allergische
Reaktionen (selten).Sehr selten: Neuralgien, Parästhesien, Krämpfe,
vorübergehende Thrombozytopenien mit vereinzelten Blutungen od.
Hämatomen, Erythema exsudativum multiforme, Vaskulitis mit
vorübergehender Nierenbeteiligung. Selten: neurologische Erkrankungen
wie Encephalomyelitis, Neuritis inkl. Guillain-Barré-Syndrom.
Allergische Reaktion durch Thiomersal mögl.
Nebenwirkungen: Lokalreaktionen (Rötungen, Schwellungen,
Schmerzen).Allgemeinreaktionen (z. B. Kopfschmerzen, Temperaturerhöhung,
Krankheitsgefühl). Allergische Reaktionen (selten).Gelegentl. lokale
Reakt.: kleinflächige Hautblutungen u. Verhärtungen. Allgem. (system.)
Unverträglichkeiten: Fieber, Übelkeit, Schüttelfrost, Müdigkeit,
Schwitzen, Muskel- u. Gelenkschm., Schwellung d. Lymphknoten. Selten:
Neuralgie, Parästhesie, Krämpfe, vorübergehende Thrombozytopenie mit
vereinzelten Blutungen od. Hämatomen. Sehr selten Gefäßentzündungen,
evtl. auch mit vorübergehender Beteiligung der Nieren. Es wurde über
seltene neurologische Störungen berichtet wie z. B. Enzephalomyelitis,
Neuritis u. Guillain-Barré-Syndrom.
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